GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Tue, 26 Oct 2021 04:48:37 +0200 Tue, 26 Oct 2021 04:48:37 +0200 TYPO3 EXT:news news-262 Tue, 19 Oct 2021 09:48:16 +0200 Tarifeinigung mit dem Land Hessen https://gew-dill.de/home/details/tarifeinigung-mit-dem-land-hessen Die Gewerkschaften und das Land Hessen einigen sich in der Tarifverhandlung (TV-H) über einen neuen Tarif 15. Oktober 2021 Pressemitteilung icht und Schatten. Einer der Wirtschaftskrise geschuldeten verhaltenen Entgeltentwicklung bis Januar 2024 stehen aus Sicht der GEW durchaus positiv zu bewertende Regelungen gegenüber. Unter anderem ist es endlich gelungen, eine tarifliche Regelung zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte abzuschließen.“

Während in allen anderen Bundesländern die Eingruppierung seit mehreren Jahren durch einen Tarifvertrag festgelegt ist, war das in Hessen nicht der Fall. Bisher regelt ein einseitig durch das Land festgelegter Erlass die Eingruppierung der rund 11.000 angestellten Lehrkräfte in Hessen. GEW und Land Hessen hatten seit September 2020 über spezifisch hessische Tarifregelungen verhandelt. Die neue Lehrkräfte-Eingruppierung tritt am 1. August 2022 in Kraft.

„Mit dem jetzt hier in Dietzenbach vereinbarten Tarifvertrag haben wir für viele Beschäftigte an Hessens Schulen deutliche Verbesserungen erzielt“, so Merbitz weiter. „Voll ausgebildete Grundschullehrkräfte sind zukünftig eine Entgeltgruppe höher eingruppiert. Verbesserungen bei der Bezahlung gibt es auch für die nicht voll ausgebildeten Lehrkräfte im Bereich der Sekundarstufe I. Mehr Geld erhalten auch diejenigen Beschäftigten ohne formale Lehramtsbefähigung, die seit vielen, vielen Jahren in der Entgeltgruppe 5 oder 6 feststecken, obwohl sie  zum Teil sogar Schulklassen leiten.“

Der Vorsitzende der GEW Hessen, Thilo Hartmann, kommentierte ergänzend die Tarifeinigung: „Besonders freut es mich, dass sich das Land endlich auf eine einheitliche Mindestbezahlung für studentische Hilfskräfte in Höhe von 12 Euro pro Stunde festgelegt hat. Und dass dieser Stundensatz an zukünftigen tariflichen Entgelterhöhungen teilnimmt. Das ist eine gute Regelung für die vielen Tausend Betroffenen an den hessischen Hochschulen. Leider hat die Gegenseite beim Thema Befristungen an Hochschulen gegenüber substanziellen Verbesserungen eine starre Blockadehaltung eingenommen.“ Dennoch konnten Gespräche mit dem HMWK vereinbart werden, somit „liegt der Ball jetzt beim Wissenschaftsministerium. Wir erwarten die zügige Aufnahme konstruktiver Gespräche mit Ministerin Dorn über eine wirksame Begrenzung des Befristungsunwesens“, erklärte Hartmann.

Der Innenminister hat darüber hinaus in Dietzenbach zugesichert, das Tarifergebnis zeit- und systemkonform auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen. Auch das kostenlose Landesticket wird für die Laufzeit des Tarifvertrages weiterhin an die Beschäftigten des Landes ausgegeben. „Dies ist ein wichtiges Signal für unsere verbeamteten Kolleginnen und Kollegen, da somit die Entgelterhöhungen und beide Sonderzahlungen auch auf sie übertragen werden“, so Hartmann weiter.

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Aktuelles
news-261 Tue, 19 Oct 2021 09:31:05 +0200 Veranstaltung mit René Sydow https://gew-dill.de/home/details/veranstaltung-mit-rene-sydow Eine Lesung mit Kabarettcharakter Mi, 24.11.2021, 19.30 Uhr Kulturscheune Herborn Alle GEW-Mitglieder des KV Dill sowie Personalräte der Schulen im Altkreis Dill haben freien Eintritt, für alle anderen kostet die Karte 10 €. Ab 19.00 Uhr ist die Abendkasse für alle Besucher geöffnet. Es gelten die aktuellen Corona-Schutz-Regeln (3G).

Veranstaltungshinweis

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Termin Aktuelles
news-260 Fri, 15 Oct 2021 10:57:17 +0200 Fahrrad-Demo nach Dietzenbach https://gew-dill.de/home/details/fahrrad-demo-nach-dietzenbach Unterstützung der Forderungen zur Tarifverhandlung für Landesbeschäftigte 2021 Die Fahrrad-Demo der GEW Hessen fand unter dem Motto „Radeln für mehr Wertschätzung“ statt. Die Kolleginnen und Kollegen sind gut gelaunt von der Alten Oper in Frankfurt, über Offenbach, nach Dietzenbach geradelt. Begleitet wurden wir von unseren Kollegen und Kolleginnen der Polizei, die uns auf unserem Weg begleitet haben. Vielen Dank dafür! In Dietzenbach angekommen, wurden sie lautstark begrüßt. Vor dem Tagungsort, dem Sonnenhof in Dietzenbach, warteten wir auf den Innenminister Peter Beuth. Sie standen laut und kämpferisch für die Forderungen der GEW Hessen ein. Nun liegt es an den Verhandlungsführer:innen ein gutes Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten in Hessen auszuhandeln.

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Aktuelles
news-259 Fri, 15 Oct 2021 10:51:15 +0200 Warnstreik in Frankfurt und Kassel https://gew-dill.de/home/details/warnstreik-in-frankfurt-und-kassel Starke Aktionen zur Tarifverhandlung am 06.10.2021! Am 06.10.2021 fand die nächste Streikaktion der Tarifverhandlungen in Hessen statt. In Frankfurt und in Kassel gingen die Kolleginnen und Kollegen auf die Straße, um laut und kämpferisch für ein gutes Tarifergebnis einzustehen. Die Kundgebung in Frankfurt lief spontan zum Tagungsort der Verhandlungskommission, um unsere Forderungen zu bestärken. Toll. dass ihr alle mitgemacht habt! Beim nächsten Mal sind wir noch mehr. Gemeinsam machen wir weiter Druck für ein gutes Tarifergebnis in Hessen!

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Aktuelles
news-258 Thu, 26 Aug 2021 15:33:34 +0200 Auftakt zur Tarifrunde 2021 in Hessen: Beschäftigte protestieren https://gew-dill.de/home/details/auftakt-zur-tarifrunde-2021-in-hessen-beschaeftigte-protestieren Am Mittwoch, den 1. September 2021, startet die neue Tarifrunde mit dem Land Hessen. Es geht vor allem um höhere Gehälter für die Tarifbeschäftigten des Landes Hessen. Die Laufzeit des letzten Tarifvertrages endet am 30. September. Die GEW Hessen fordert gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes aber auch die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamte und Beamtinnen sowie die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger. Die Beschäftigten, insbesondere an den Hochschulen, erwarten zudem weitere Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen.

Zum ersten Mal seit dem Austritt des Landes Hessen aus dem Arbeitgeberverband (Tarifgemeinschaft deutscher Länder; TdL) finden die hessischen Tarifverhandlungen vor denen der anderen Bundesländer statt. Das ist eine besondere Herausforderung für uns alle. Die GEW Hessen bittet alle Kolleginnen und Kollegen, die es ermöglichen können, nach Wiesbaden zu kommen, um die gewerkschaftliche Verhandlungskommission am 1. September 2021, um 9:30 Uhr vor dem hessischen Innenministerium laut und sichtbar zu unterstützen (Friedrich-Ebert-Allee 12, schräg gegenüber des Hauptbahnhofs Wiesbaden). Nach derzeitigem Stand ist es möglich, dass dort – mit Abstand und Maske – am Mittwoch protestiert werden kann. Die Tarifverhandlungen beginnen dann gegen 10:30 Uhr.

Die konkreten gewerkschaftlichen Forderungen stehen zu Beginn der ersten Schulwoche fest.

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Aktuelles
news-256 Wed, 16 Jun 2021 10:49:18 +0200 GEW bleibt mit großem Abstand stärkste Kraft! https://gew-dill.de/home/details/gew-bleibt-mit-grossem-abstand-staerkste-kraft Detaillierte Ergebnisse der Personalratswahlen Bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind die anderen Verbände teilweise in unterschiedlichen Konstellationen angetreten. Hier wird das jeweilige Ergebnis daher immer zusammengefasst dargestellt.

Die GEW Hessen verteidigte bei den Personalratswahlen Anfang Mai ihre absolute Mehrheit im Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer und gewann zudem die Mehrheit in allen Gesamtpersonalräten an den staatlichen Schulämtern. Die Personalratswahlen waren im Mai 2020 aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden. Allerdings waren die Bedingungen 2021 keineswegs günstiger, denn an den Wahltagen am 4. und 5. Mai waren Schulen vielerorts geschlossen und zahlreiche Lehrkräfte an den häuslichen Arbeitsplatz gebunden.

 

erste Zeile: Beamtinnen und Beamte

zweite Zeile: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

GEW

DLH

UL

VBE

Sitze der GEW

(von insgesamt)

Hauptpersonalrat
der Lehrerinnen und Lehrer

61,1

16,9

9,6

12,4

14
(23)

63,3

36,7

Stadt und Landkreis Kassel

73,5

26,5

15
(19)

86,7

13,3

Kreis Hersfeld-Rotenburg
und Werra-Meißner-Kreis

62,1

23,3

14,6

9
(15)

78,0

22,0

Schwalm-Eder-Kreis
und Kreis Waldeck-Frankenberg

62,2

19,6

18,2

12
(17)

86,0

14,0

Landkreis Fulda

50,7

33,4

15,8

8
(15)

65,1

34,8

Landkreis Marburg-Biedenkopf

68,3

19,5

12,3

11
(15)

75,1

24,9

Lahn-Dill-Kreis
und Landkreis Limburg-Weilburg

52,9

16,5

10,9

19,7

11
(21)

68,7

31,3

Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis

68,6

11,8

11,8

7,9

14
(19)

65,3

33,4

Hochtaunuskreis und Wetteraukreis

58,7

18,7

9,4

13,2

13
(21)

 

58,1

41,9

Rheingau-Taunus-Kreis
und Stadt Wiesbaden

57,1

23,8

19,1

12
(21)

80,0

20,0

Landkreis Groß-Gerau
und Main-Taunus-Kreis

72,2

16,6

11,2

16
(21)

66,5

33,5

Stadt Frankfurt am Main

75,5

17,1

7,4

17
(23)

76,9

23,1

Landkreis Offenbach
und Stadt Offenbach

51,5

12,9

12,7

22,8

11
(21)

61,2

38,8

Main-Kinzig-Kreis

64,8

18,6

16,6

12
(19)

67,0

33,0

Kreis Darmstadt-Dieburg
und Stadt Darmstadt

62,0

14,1

7,9

16,1

14
(21)

79,6

20,4

Kreis Bergstraße
und Odenwaldkreis

66,4

19,1

14,5

11
(17)

 

Die Wahlbeteiligung von 70,2 Prozent bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer in der Gruppe der Beamtinnen und Beamten hält die GEW unter den gegebenen Umständen für erfreulich hoch. Sie sieht darin ein starkes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der engagierten GEW-Personalräte auf allen Ebenen. Die Wahlbeteiligung ist zwar im Vergleich zu 2016 zurückgegangen, sie liegt aber deutlich höher als beispielsweise bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2021.

Bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer wurde die GEW als mit Abstand stärkste Kraft bestätigt. Für die Kandidatinnen und Kandidaten der GEW stimmten 61,1 Prozent der Beamtinnen und Beamten und 63,3 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch in der neuen Wahlperiode ist die GEW demnach mit 14 von 23 Mitgliedern als stärkste Fraktion vertreten. Gegenüber dem Ergebnis von 2016 ging der Gesamt-Stimmenanteil der GEW bei den Beamtinnen und Beamten leicht um 2,0 Prozent zurück. Die Pandemie und der Umgang mit dieser dürfte für die Wahlentscheidung eine große Rolle gespielt haben.

Die GEW konnte bei den Wahlen zu einzelnen Gesamtpersonalräten ihren Stimmenanteil ausbauen und verfügt in der neuen Amtszeit damit wieder in allen 15 hessischen Gesamtpersonalräten über die absolute Mehrheit der Sitze – nach fünf Jahren nun auch wieder im Schulamtsbezirk Fulda. Auch bei den Personalratswahlen in der Bildungsverwaltung (Schulämter, Lehrkräfteakademie und Kultusministerium) waren die gemeinsamen Listen von GEW und ver.di erfolgreich. Sie erhielten 48,9 Prozent der Stimmen der Beamtinnen und Beamten und 80,1 Prozent der Angestellten. Im Hauptpersonalrat Verwaltung stellen GEW und ver.di mit fünf von neun Mitgliedern die Mehrheit.

Die GEW bedankt sich bei den ehrenamtlichen Wahlvorständen, die mit außergewöhnlichen Umständen konfrontiert waren und mit großem Sachverstand und Engagement die Durchführung der Wahlen hervorragend gemanagt haben. Darüber hinaus gratuliert sie allen neu gewählten Personalrätinnen und Personalräten an den Schulen, in den Gesamtpersonalräten und in den Hauptpersonalräten.

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Aktuelles
news-255 Mon, 14 Jun 2021 10:15:05 +0200 Kundgebung in Wiesbaden am 16. Juni 2021 https://gew-dill.de/home/details/kundgebung-in-wiesbaden-am-16-juni-2021 17 Uhr Dern´sches Gelände Sofortiger Stopp aller Abschiebungen aus Hessen! Die Corona-Pandemie hat viele gesellschaftliche Prozesse eingeschränkt - zu groß sind die gesundheitlichen Risiken. Doch abgeschoben wird in Hessen weiterhin. Menschen werden aus unseren Freundeskreisen, Familien, Schulen oder kollegialen Zusammenhängen gerissen, inhaftiert und gewaltsam abgeschoben.

Am Mittwoch, 16. Juni 2021 um 17 Uhr wollen wir unseren Protest gegen diese Politik lautstark vor den hessischen Landtag in Wiesbaden auf das Dernsche Gelände tragen (selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften).

Es werden vor allem Betroffene aus unterschiedlichen Communities zu Wort kommen, um die hessische Abschiebepolitik anzuprangern. Im Anhang findet ihr den vollständigen Aufruf, den auch die GEW-Hochschulgruppe aus Marburg und unsere Landesvorsitzenden Maike Wiedwald, Birgit Koch und unser stellvertretenden Vorsitzender Tony C. Schwarz mit unterzeichnet haben.

Flyer zur Kundgebung

Foto: Mika Baumeister, unsplash.com

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Aktuelles
news-254 Mon, 17 May 2021 14:45:51 +0200 Personalratswahlen 2021 | Ergebnisse https://gew-dill.de/home/details/personalratswahlen-2021-ergebnisse GEW Hessen gewinnt PR-Wahlen an Schulen deutlich GEW und ver.di gemeinsam erreichen Mehrheit in Schulverwaltung und an Hochschulen Pressemitteilung 17. Mai 2021 Die Bildungsgewerkschaft GEW verteidigt bei den Personalratswahlen Anfang Mai ihre absolute Mehrheit im Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer und gewinnt zudem die Mehrheit in allen Gesamtpersonalräten an den staatlichen Schulämtern.

Darüber hinaus gewinnt die GEW gemeinsam mit ihrer DGB-Schwestergewerkschaft ver.di auch die Personalratswahlen in der Schulverwaltung und an den Hochschulen.

Die Wahl der Personalräte an den Schulen, in den Schulamtsbezirken und an den Hochschulen waren im Mai 2020 aufgrund der Pandemie um ein Jahr verschoben worden. Allerdings waren die Bedingungen im Mai 2021 keineswegs günstiger. Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen: „An den Wahltagen am 4. und 5. Mai waren Schulen und Hochschulen erneut vielerorts geschlossen und zahlreiche Lehrkräfte und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den häuslichen Arbeitsplatz gebunden.“ Die Wahlbeteiligung von 70,2 Prozent bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer halte die GEW unter den gegebenen Umständen für erfreulich hoch, wenngleich sie gegenüber den letzten Wahlen im Jahr 2016 zurückgegangen sei. „Wir werten dieses Ergebnis unter schwierigen Bedingungen als starkes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der engagierten GEW-Personalräte auf allen Ebenen“, betonte Birgit Koch. Die Wahlbeteiligung liege damit deutlich höher als beispielsweise bei den Kommunalwahlen im Frühjahr, die ebenfalls unter Pandemiebedingungen stattgefunden haben.

An dieser Stelle bedankt sich die GEW insbesondere bei den ehrenamtlichen Wahlvorständen, die mit außergewöhnlichen Umständen konfrontiert waren und mit großem Sachverstand und Engagement die Durchführung der Wahlen hervorragend gemanagt haben.

Bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer beim Hessischen Kultusministerium wurde die GEW als mit Abstand stärkste Kraft bestätigt. Für die Kandidatinnen und Kandidaten der GEW stimmten 61,1 Prozent der Beamtinnen und Beamten und 63,3 Prozent der Angestellten. Auch in der neuen Wahlperiode ist die GEW demnach mit 14 von 23 Mitgliedern als stärkste Fraktion vertreten.

Gegenüber dem Ergebnis von 2016 ging der Gesamt-Stimmenanteil der GEW bei den Beamtinnen und Beamten leicht um 2,0 Prozent zurück. Nach Einschätzung von Tony Schwarz, dem stellvertretenden Vorsitzenden der GEW Hessen, spielte die Pandemie für die Wahlentscheidung eine große Rolle: „Da die GEW als die Bildungsgewerkschaft mit ihren Informationen und Stellungnahmen in den Kollegien, in der Öffentlichkeit und in der Presse ständig präsent ist, polarisiert sie natürlich auch.“

Das mehr als dynamische Geschehen mit ständig wechselnden Vorgaben und manchen Zumutungen von kultusministerieller Seite habe auch die gewerkschaftliche Interessenvertretung vor große Herausforderungen gestellt. Die GEW habe sich unterdessen mit ihren Positionen „nie weggeduckt“. Sie habe sich stets gleichermaßen für einen bestmöglichen Gesundheitsschutz für die Kolleginnen und Kollegen sowie für die Schülerinnen und Schüler wie auch für gute Bildung unter Pandemie-Bedingungen eingesetzt.

Dies wurde durchaus honoriert: Die GEW konnte bei den Wahlen zu einzelnen Gesamtpersonalräten ihren Stimmenanteil ausbauen und verfügt in der neuen Amtszeit damit wieder in allen 15 hessischen Gesamtpersonalräten über die absolute Mehrheit der Sitze – nach fünf Jahren nun auch wieder im Schulamtsbezirk Fulda.

Auch bei den Personalratswahlen in der Bil­dungsverwaltung (Schulämter, Lehr­kräfteakademie und Kultusministe­rium) waren die gemeinsamen Listen von GEW und ver.di erfolgreich. Sie erhielten 48,9 Prozent der Stimmen der Beamtinnen und Beamten und 80,1 Prozent der Ange­stellten. Im Hauptpersonalrat Verwal­tung stellen GEW und ver.di so mit fünf von neun Mitgliedern die Mehrheit.

Ebenso erfreulich angesichts der schwierigen Bedingungen waren die Wahlergebnisse in der Wissenschaft, denn an zahlreichen Hochschulen konnte die GEW ihren Stimmenanteil bei den wissenschaftlichen Beschäftigten verbessern. Dieser Trend setzte sich auch bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst fort: GEW und ver.di erreichten dort zwei Drittel der Sitze aller Gruppen und konnten damit ihre führende Position ausbauen. Von den neun Sitzen der wissenschaftlichen Mitglieder erlangte die gemeinsame Liste von GEW und ver.di fünf Sitze.

Die GEW bietet den ebenfalls neu gewählten Schulpersonalräten an den rund 2.000 Schulen in Hessen ihre Unterstützung an und hofft, dass auch regelmäßige Treffen bald wieder aufgenommen werden können.

Informationen zu den Schulungsveranstaltungen für neue Personalräte in allen hessischen Regionen:

www.gew-hessen.de/recht/personalraete/schulung-fuer-personalraete-2021

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Aktuelles
news-253 Mon, 10 May 2021 09:29:39 +0200 Neue Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst https://gew-dill.de/home/details/neue-lehrkraefte-im-vorbereitungsdienst Herzlich willkommen! Aus: HLZ 05/2021 Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Können Sie sich noch an Ihren Vorbereitungsdienst, Ihr Referendariat erinnern? Was fällt Ihnen ein: der Nervenkitzel
vor der nächsten Schaustunde, die Kluft zwischen den Ansprüchen der Ausbildung und den schulischen Realitäten,
die Unterstützung durch den Mentor oder die Mentorin oder die Solidarität zwischen den Referendarinnen und Referendaren?

Die neuen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV), die am 1. Mai 2021 ihren Dienst antreten, werden ähnliche Erfahrungen machen und sind zugleich in der Pandemie mit völlig anderen Herausforderungen und Sorgen konfrontiert. Wann werden sie die erste „richtige Stunde“ in einer „normalen Klasse“ halten? Wann werden Formen des kooperativen Lernens, die in der Ausbildung einen großen Stellenwert haben, wieder praktiziert werden können? Wie realistisch ist ein Unterrichtsversuch, der digital aufgezeichnet wird? Wann werden die Seminarveranstaltungen wieder in Präsenz stattfinden können? Und wann kann ich den Mentor oder die Mentorin im Unterricht erleben?

Referendariat in der Pandemie

Schon länger dabei sind die Referendarinnen und Referendare, die die LiV im Personalrat des Studienseminars für
Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen in Wiesbaden vertreten und sich mit einem Brandbrief an das Kultusministerium und die Lehrkräfteakademie gewandt haben und deren Anliegen wir in Stichworten wiedergeben:

  • Mit Blick auf die lange Phase des Distanzunterrichts wächst unter den LiV des Studienseminars die Befürchtung von Nachteilen im Hinblick auf Minderleistungen und das Nichtbestehen der Zweiten Staatsprüfung.
  • Trotz angekündigtem Wohwollen gibt es LiV, die in der angespannten Situation in eine Modulprüfung geschickt werden oder die Zweite Staatsprüfung nicht bestehen.
  • Der Mangel an Präsenzunterricht führt bei den LiV zu einer extrem geringen Praxiserfahrung. Der Unterricht, der stattfindet, entspricht zumeist nicht den Ausbildungsbedingungen.
  • Viele LiV konnten im ersten Hauptsemester nur zwei Unterrichtsbesuche im herkömmlichen Format durchführen, einige keinen einzigen.
  • Auch in den wichtigen überfachlichen Modulen fanden oft keine Rückmeldungen zur fachpraktischen Ausbildung statt, da alle Bewertungen über Ersatzleistungen erfolgten.
  • Viele LiV gingen mit fünf oder weniger Unterrichtsbesuchen in das Prüfungssemester, obwohl nach der Durchführungsverordnung 14 Besuche vorgesehen sind.
  • Hospitation oder „Doppelsteckungen“ waren ebenso wenig möglich wie regelmäßige kollegiale und bewertungsfreie
  • Rückmeldungen durch die Mentorinnen und Mentoren.
  • Die Fächer Arbeitslehre, Musik, Religion und Sport sind oft ausgefallen. Konkrete Forderungen der LiV sind die Möglichkeit eines zusätzlichen „Freiversuchs“ in der Zweiten Staatsprüfung oder zur Verlängerung des Referendariats um ein weiteres Hauptsemester und die Option, die Staatsprüfung auch als Ersatzleistung im „Corona-FormFormat“ absolvieren zu können.

Die LiV brauchen Ihre Hilfe!

Christina Nickel, Ausbilderin und Mitglied im Vorsitzendenteam des Referats Aus- und Forbildung im GEW-Landesvorstand, hat viele dieser Probleme bereits in der HLZ 4/2021 beschrieben und erläutert, wie die GEW und der Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer (HPRLL) die Probleme und Forderungen der LiV aufgreifen und vertreten.
Die wichtigste Hilfe für die neuen LiV in diesen schwierigen Zeiten ist jedoch die Unterstützung vor Ort in jeder Schule, die Unterstützung durch die Schulleitungen, durch die Kollegien, durch die Personalräte und die GEW-Vertrauensleute und ganz besonders durch die Mentorinnen und Mentoren.

Die GEW bittet deshalb alle Kolleginnen und Kollegen:

  • Sprechen Sie die neuen Referendarinnen und Referendare an, die am 1. Mai ihre Arbeit aufnehmen.
  • Bieten Sie Möglichkeiten an, im Unterricht zu hospitieren, soweit dies unter Pandemiebedingungen möglich ist.
  • Helfen Sie den neuen LiV, Kontakte zu Schülergruppen herzustellen, und zeigen Sie Möglichkeiten für pädagogisches Engagement auf.
  • Und nicht zuletzt, informieren Sie die neuen Kolleginnen und Kollegen über die Arbeit der Personalräte und der GEW.

Auch für die GEW-Kreisverbände, die regelmäßig in den Einführungsveranstaltungen der Studienseminare präsent
sind, ist es schwieriger als sonst, Kontakt zu den neuen LiV aufzunehmen.  Deshalb bitten wir alle Kolleginnen
und Kollegen nachzufragen, ob die neue Ausgabe von LiV Spektrum  bei „ihrer“ LiV angekommen ist. Weitere Exemplare können bei den GEW-Kreisverbänden oder in der Landesgeschäftsstelle angefordert werden.

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news-251 Wed, 28 Apr 2021 09:55:00 +0200 Herborner Gespräch(e) - Zoom-Veranstaltung https://gew-dill.de/home/details/herborner-gespraech-e-zoom-veranstaltung Das Gift der Ungleichheit Mittwoch, 28. April 2021, 19:00 – 20:45 Uhr Wir wollen mit Dierk Hirschel über sein Buch „Das Gift der Ungleichheit“ sprechen und wie wir die Gesellschaft vor einem sozial und ökologisch zerstörerischen Kapitalismus schützen können. (Den Link für die Veranstaltung findest Du unter mehr)

Das Gift der Ungleichheit
Mittwoch, 28. April 2021, 19:00 – 20:45 Uhr

Das 21. Jahrhundert droht ein Jahrhundert der extremen Ungleichheit zu werden. Nicht nur zwischen Nord und Süd, West und Ost. Die Klassengesellschaft kehrt zurück – auch in Deutschland. Die soziale Spaltung gefährdet unsere Demokratie. Der Raubbau an der Natur zerstört die Zukunft unserer Kinder. Klimawandel, Armut und Kriege zwingen Millionen Menschen zur Flucht. Verantwortlich dafür ist ein entfesselter, sozial und ökologisch blinder Kapitalismus. Wie können wir unsere Gesellschaft davor schützen? Die alten, einst erfolgreichen Dompteure des Kapitalismus scheinen ihr Handwerk verlernt zu haben. Gewerkschaften, Sozialdemokratie und Linke können ihn kaum mehr bändigen. Doch immer mehr Menschen wehren sich gegen Lohndumping, unsichere Jobs und die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen. Sie fordern eine sozial und ökologisch gerechtere Gesellschaft, höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen, eine funktionstüchtige öffentliche Infrastruktur, bezahlbares Wohnen und den Schutz des Klimas. Wie können Gewerkschaften, Umweltbewegung und Parteien diese Ziele erreichen?

Wie kann eine fortschrittliche Politik für das 21. Jahrhundert aussehen? Was und wen braucht es dafür? Welche Ansatzpunkte sehen wir vor Ort? Mit wem oder was fangen wir an? Sind regionale Bündnisse ein unverzichtbares Teil?

igmetall.zoom.us/j/95411101550

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