GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Fri, 02 Dec 2022 01:06:55 +0100 Fri, 02 Dec 2022 01:06:55 +0100 TYPO3 EXT:news news-282 Mon, 28 Nov 2022 13:40:29 +0100 Solidarität mit den Streikenden der Uniklinik Marburg und Gießen https://gew-dill.de/home/details/solidaritaet-mit-den-streikenden-der-uniklinik-marburg-und-giessen Der Landesvorstand der GEW Hessen erklärt sich solidarisch mit den Streikenden des Universitätsklinikum Gießen und Marburg. Die GEW unterstützt insbesondere die Rückführung der Uniklinik Gießen und Marburg in die öffentliche Hand.
Das Gesundheitswesen als systemrelevanter Bereich darf nicht nach Profitstreben strukturiert sein. Das schadet den Beschäftigten und den Patient:innen.

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Aktuelles
news-281 Tue, 15 Nov 2022 09:25:59 +0100 2.000 Teilnehmende fordern: A 13 für hessische Grundschullehrkräfte jetzt! https://gew-dill.de/home/details/2000-teilnehmende-fordern-a-13-fuer-hessische-grundschullehrkraefte-jetzt Demonstration in Frankfurt Pressemitteilung Am Samstag, den 12. November, sind rund 2.000 Personen dem Aufruf der GEW Hessen zu einer Demonstration in Frankfurt gefolgt. Sie setzten sich unter dem Motto „Nächster Halt Hessen! – A 13 für hessische Grundschullehrkräfte jetzt!“ für die Überwindung der ungerechten Bezahlung von Grundschullehrkräften ein. Diese werden in Hessen als einziges Lehramt um eine Besoldungsstufe geringer vergütet. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, sind Grundschullehrkräfte aus ganz Hessen angereist.

An der Demonstration beteiligten sich auch zahlreiche GEW-Mitglieder mit anderen Lehrämtern, die A 13 für Grundschullehrkräfte solidarisch unterstützten. Heike Ackermann, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen und selbst Grundschullehrerin, freute sich über die große Resonanz: „Wir setzen heute ein starkes Zeichen, dass sich in Hessen endlich etwas tun muss. Gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung sind Grundvoraussetzungen für eine Beendigung des Lehrkräftemangels.“

Die Demonstrierenden haben sich vormittags vor dem DGB-Haus in Frankfurt getroffen. Dort wurden sie von Thilo Hartmann, Frauke Gützkow und Bettina Herrmann begrüßt. Thilo Hartmann ist Vorsitzender der GEW Hessen. Frauke Gützkow vertritt im GEW-Hauptvorstand den Arbeitsbereich Frauen-, Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik. Bettina Hermann ist als stellvertretende Vorsitzende der GEW Rheinland-Pfalz mit zahlreichen, ebenfalls für A 13 kämpfenden Kolleginnen und Kollegen aus dem Nachbarbundesland angereist. Vom DGB-Haus aus zog die Demonstration durch die Innenstadt zum Opernplatz. Im Rahmen ihrer Rede erinnerte Heike Ackermann an die vielfältigen Aktionen, die die GEW bereits unternommen hat: „In diesem Jahr sind wir jeden Monat auf die Straße gegangen und haben in verschiedenen Städten auf unsere Forderung aufmerksam gemacht. Grundschullehrkräfte leisten genauso viel wie die Lehrkräfte an anderen Schulformen und verdienen deshalb das gleiche Gehalt.“

Bei der abschließenden Kundgebung stellten sich weitere Rednerinnen und Redner hinter die Forderung nach A 13: Susanne Huppke zeigte auf, dass Beharrlichkeit sich auszahlt. Sie ist Grundschullehrerin in Nordrhein-Westfalen und dort in der GEW aktiv. Die A 13-Kampagne im größten Bundesland hatte inzwischen Erfolg, denn die neue schwarz-grüne Landesregierung hat vor wenigen Wochen die Gleichstellung aller Lehrämter angekündigt. Michael Rudolph brachte als Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen die Unterstützung aller Gewerkschaften zum Ausdruck.

Auch die hessische Landespolitik war prominent vertreten. Auf der Bühne standen Christoph Degen (SPD), Elisabeth Kula (DIE LINKE), Daniel May (DIE GRÜNEN) und Moritz Promny (FDP) für die Fragen von Thilo Hartmann zur Verfügung. „Die heute anwesenden Politikerinnen und Politiker haben allesamt – durchaus bei Unterschieden im Detail – bekundet, dass sie für eine Gleichstellung der Grundschullehrkräfte sind. Nur die CDU ist leider unserer Einladung nicht gefolgt. Inzwischen zahlen die meisten Bundesländer A 13 auch an Grundschulen. Hessen muss sich endlich bewegen!“, so das Resümee des Vorsitzenden der GEW Hessen.

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Aktuelles
news-280 Mon, 24 Oct 2022 12:52:36 +0200 A 13 für alle - Anreise aus Haiger, Dillenburg & Herborn https://gew-dill.de/home/details/a-13-fuer-alle-anreise-aus-haiger-dillenburg-herborn Kostenloser Bustransfer nach Frankfurt! Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist an der Zeit, an unsere gemeinsamen A13-Aktionen anzuknüpfen und unserer Forderung nach A13 für alle Grundschullehrkräfte Nachdruck zu verleihen. Auch wenn unsere Auftritte damals viel Öffentlichkeit und Sympathien erhalten haben, wa-ren wir im Ergebnis noch nicht erfolgreich. Das muss sich ändern und der Druck auf die Landesregierung muss wieder erhöht werden. Die Zeit ist günstig: Viele Bundes-länder führen A13 für ihre Grundschullehrkräfte ein, NRW hat die gestufte Anhebung ab 2023 beschlossen. Zudem stehen nächstes Jahr die Landtagswahlen in Hessen an. Die Argumente für A13 sind hinlänglich bekannt, jetzt sollten wir handeln.

Deshalb: Kommt mit uns am 12.11.2022 nach Frankfurt!!!

Der Kreisverband stellt für die Fahrt zur Demonstration und Kundgebung für alle Kolleginnen und Kollegen kostenfrei Busse mit folgenden Abfahrtszeiten:
• Grundschule Haiger 9.00 Uhr
• Bahnhof Dillenburg 9.15 Uhr
• Schießplatz Herborn 9.30 Uhr

Rückfahrt nach der Kundgebung am Opernplatz zwischen 14.00 und 14.30 Uhr.

Für unsere Planung benötigen wir eine formlose Anmeldung bis Montag, den 07.11.2022 unter info@gew-dill.de

Es liegt auch an uns: Je zahlreicher wir sein werden, desto größer die Aussicht auf Erfolg.
Mit herzlichen Grüßen
Guido Ax & Folker Albrecht
Kreisverband Dill

Aufruf A13

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Aktuelles
news-279 Wed, 28 Sep 2022 12:22:56 +0200 „A 13 – Und sie bewegen sich doch!“ https://gew-dill.de/home/details/a-13-und-sie-bewegen-sich-doch Demonstrationsaufruf A 13 für Grundschullehrkräfte jetzt! Es bewegt sich was für die Lehrkräfte in Deutschland. Die von der GEW Hessen initiierte Kampagne für eine gleichberechtigte Bezahlung der Grundschullehrkräfte nach A 13 trägt in immer mehr Bundesländern Früchte! Nach Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen folgt nun die schwarz-grüne Landesregierung in NRW der GEW-Forderung "A 13 für alle Lehrämter". Die Koalition hat eine stufenweise Angleichung der Besoldungsgruppen bis 2026 beschlossen. Alle verbeamteten Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I bekommen jeweils zum 1. August eine Zulage von 115 Euro, bis dann 2026 eine komplette Angleichung vollzogen ist. Auch für die angestellten Lehrkräfte gibt es gute Nachrichte: Mit der höheren Eingruppierung nach A 13 werden die angestellten Lehrkräfte, die bisher nicht nach der Besoldungsgruppe A 12 bezahlt werden, mehr Geld erhalten. Auch Bayern steigt in den Zug „A 13 für alle“ ein. Zumindest stellte das, der in Bildungsangelegenheiten eher unbewegliche Ministerpräsidenten Söder in Aussicht. Er kündigte an, dass nach den Landtagswahlen 2023 alle Lehrämter auf A 13 | E 13 angehoben werden. In Niedersachsen wird dieser Schritt im Kontext der Landtagswahlen 2022 ebenfalls diskutiert.

Die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen muss jetzt endlich einsehen, dass die Besoldungsangleichung unausweichlich ist. Zählt man Nordrhein-Westfalen und Bayern dazu, werden bald zehn von 16 Bundesländern ihren Lehrkräften schulformübergreifend A 13 zahlen. Will man den massiven Lehrkräftemangel etwas entgegensetzen und die naheliegende Abwanderung von Lehrkräften in die angrenzenden Bundesländer verhindern, müssen auch in Hessen die Grundschullehrkräfte endlich A 13 / E 13 erhalten!  Das Ziel Nordrhein-Westfalen und der Ankündigung von Ministerpräsidenten Söder in Bayern sei es, den Beruf der Lehrerin und des Lehrers attraktiver zu machen. Folgt Hessen diesem Beispiel nicht, wandern die ausgebildeten Lehrkräfte in besser bezahlende Bundesländer ab. So wird sich der Lehrkräftemangel in Hessen weiter verschärfen.

Unter diesen Voraussetzungen kämpfen wir in Hessen weiter!

Dein Einsatz ist gefragt, komm´ zur Großdemonstration nach Frankfurt:

Am 12. November 2022 | Frankfurt DGB-Haus Parkplatz
Ab 11 Uhr Treffen: DGB Haus Parkplatz
12 Uhr Demonstration
13 Uhr Kundgebung auf dem Opernplatz

Plakat

Plakat (quer)

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news-278 Mon, 05 Sep 2022 15:04:07 +0200 GEW Kreisverband ehrt Mitglieder und wählt Vorstand https://gew-dill.de/home/details/gew-kreisverband-ehrt-mitglieder-und-waehlt-vorstand „A13 für alle“ und bessere Rahmenbedingungen für Integration und Inklusion bleiben die dringendsten Forderungen Im Rahmen der Mitgliederversammlung des KV Dill am 07. Juli wurden zahlreiche Mitglieder für deren langjährige Mitgliedschaft in der Gewerkschaft geehrt. Guido Ax und Folker Albrecht dankten den Mitgliedern für ihre Treue über 25, 40 und 50 Jahre und wiesen deutlich auf die Notwendigkeit einer starken Gewerkschaft mit tatkräftigen Mitgliedern gerade in der jetzigen Zeit hin. Nach wie vor seien verbesserte Rahmenbedingungen für Integration und Inklusion, sowie endlich mehr Lehrkräfte, deutlich weniger Pflichtstunden und verbesserte Rahmenbedingungen der Schlüssel, um mehr gut ausgebildete Menschen an die Schule zu holen. Im Blick auf die Situation in NRW, die jetzt das Einstiegsgehalt aller Lehrkräfte auf A13 erhöhen werden und damit einer langjährigen Forderung der Gewerkschaften zur Steigerung der Attraktivität des Lehrberufs nachkommen, wendeten sich Ax und Albrecht an die Verantwortlichen in Hessen: Wer hier jetzt in Hessen weiter zögert, nehme fahrlässig eine Abwanderung von Lehrkräften über die Landesgrenze in Kauf – gerade in unsere Region sei jedes Hinausschieben von „A13 für alle“ ein fataler Fehler.

Im Zuge der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand neu gewählt:      
Nach dem Ausscheiden des langjährigen Kreisrechners Günther Reeh sowie Mechthild Koch (Rechtsberaterin) und Gerhard Klein (Pressesprecher), die die Vorstandsarbeit über Jahrzehnte mitprägten, bilden Guido Ax und Dr. Folker Albrecht mit der zukünftigen Kreisrechnerin Janine Strycker nun den Vorstandsvorsitz im Kreisverband der GEW. Als SeniorInnenbeauftragte bleibt die ehemalige Mit-Vorsitzende Evelyn Schulte-Holle gemeinsam mit Jutta Neuhaus und Niklas Diedershagen dem Vorstand erhalten.

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news-277 Mon, 23 May 2022 13:39:18 +0200 Online-Petition gegen die Benachteiligung von Senioren und Seniorinnen https://gew-dill.de/home/details/online-petition-gegen-die-benachteiligung-von-senioren-und-seniorinnen Jetzt unterschreiben! Die Tarifrunde Hessen (TV-H) hat gute Ergebnisse hervorgebracht. Durch den Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen haben Tarifbeschäftigte und Beamt*innen eine Sonderzahlung von bis zu 1.000 Euro erhalten.

Unabhängig von ihrer Funktion und der schwierigen Arbeit der aktiven Kolleg*innen während der Corona-Pandemie, kompensiert diese Sonderzahlung in Wahrheit die lange Zeit bis zur ersten Erhöhung der Bezüge im August 2022.

Versorgungsempfänger*innen sind aber von der Zahlung ausgenommen. Sie haben damit 10 Nullmonate hinzunehmen – und das bei einer Inflation von 3,1 Prozent in 2021 und einer noch höheren Inflationsprognose für 2022. Das ist ein reales Einkommensminus.

Es kann nicht sein, dass Hessen die Kompensation der Nullmonate verweigert. Deshalb unterstützt die gemeinsame Petition der DGB Gewerkschaften und unterzeichnet hier.

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Aktuelles
news-276 Mon, 16 May 2022 12:37:54 +0200 Testament und Erbschaft - Wie mache ich es richtig? https://gew-dill.de/home/details/testament-und-erbschaft-wie-mache-ich-es-richtig Informationsveranstaltung der PG Seniorinnen und Senioren mit Rechtsanwalt Erik Spielmann Dienstag, 14.06.2022

15:00 - 17:00

Bürgerhaus Kleinlinden

Anmeldungen per E-Mail, Post, Fax oder Telefon an:

Bezirksverband Mittelhessen

Schwanallee 27-31
35037 Marburg

06421–952395

06421–952396
bezirk@gew-mittelhessen.de

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Aktuelles
news-272 Thu, 17 Feb 2022 16:38:18 +0100 Landesausländerbeirat gedenkt der Opfer des Anschlages von Hanau https://gew-dill.de/home/details/landesauslaenderbeirat-gedenkt-der-opfer-des-anschlages-von-hanau Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen 15. Februar 2022 Pressemitteilung Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen - Landesausländerbeirat (agah-LAB) beteiligt sich an dem Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau vom 19. Februar 2020. Bei dem rechtsextremen Terrorakt wurden eine Bürgerin und acht Bürger mit familiärer Migrationsgeschichte ermordet.

Zum zweiten Jahresgedenktag möchte der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) mit seinen Mitgliedern, Netzwerken und zivilgesellschaftlichen Organisationen durch diverse Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten von Samstag, 19. Februar, bis voraussichtlich Sonntag, 27. Februar, an den Anschlag erinnern und zum Widerstand gegen Rassismus und rechte Gewalt aufrufen. Damit soll auch dem Anliegen der Angehörigen gefolgt werden, die in den sozialen Medien Pandemie bedingt um dezentrale Aktionen bitten, um der Opfer zu gedenken und Solidarität mit ihnen auszudrücken. In der Landeshauptstadt Wiesbaden werden am Samstag, 19. Februar, ab 19 Uhr in einer Lichtprojektion die Porträts der Opfer mit Schriftzügen und Botschaften zum Attentat auf eine Leinwand am Rathaus (Dern'sches Gelände) projiziert. Träger der Aktion sind der BZI, die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen - Landesausländerbeirat und der Ausländerbeirat Wiesbaden. Als Schirmherr tritt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende auf.

Oberbürgermeister Mende: „Nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Nähe zwischen unseren Städten hat uns dieser Anschlag auch in Wiesbaden traurig, bestürzt und fassungslos gemacht. Wir gedenken heute den ermordeten Menschen – und sind in Gedanken bei ihren Familien. Rechte Gewalt und Antisemitismus scheinen in Teilen unserer Gesellschaft wieder hoffähig zu sein. Aber für Hass und Hetze darf in diesem Land kein Platz sein. Wir Deutschen tragen - mehr noch als alle anderen Nationen - die Verpflichtung in uns, eine Rückkehr von Intoleranz, Hass und Gewalt mit allen Kräften zu verhindern. Und eines möchte ich betonen: die Landeshauptstadt Wiesbaden steht fest und unverrückbar im Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und rechte Gewalt.“

Enis Gülegen, Landesvorsitzender der agah-LAB: „Hanau ist leider ein weiterer trauriger Höhepunkt in der langen Kette rassistischer Morde an Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund. Wir verkennen auch zwei Jahre danach die Zusammenhänge. Wir nehmen Rassismus nur dann wahr, wenn er Menschenleben gekostet hat. Wir ignorieren, dass diese Morde eine Legitimationsebene haben. Denn wer akzeptiert, dass Menschen im Arbeitsleben, auf dem Wohnungsmarkt, in der Schule, überall im Alltag diskriminiert, anders behandelt, benachteiligt werden, liefert die Legitimation für rassistische Übergriffe. In der letzten Konsequenz kosten diese verbrecherischen Taten Menschenleben. Wenn wir nicht mit aller Kraft das Grundübel, die Diskriminierung und Andersbehandlung bekämpfen, werden wir bald die nächsten Morde zu beklagen haben. Dann wird es ein anderer Ortsname sein, mit dem wir das Undenkbare, das Unmenschliche, das Verbrecherische verbinden. Diese traurige Gewissheit ist auch das Furchtbare an den Morden in Hanau zwei Jahre danach.“

Ibrahim Kızılgöz, Vorsitzender des Ausländerbeirats Wiesbaden: „Der Täter gab seinen Opfern nach Äußerlichkeiten einen Namen: Fremd. Genau dieser Gedanke gegen das ‚Fremde‘ darf unter uns nicht Oberhand gewinnen. Auch wenn der rassistische Anschlag in Hanau tiefe Gräben hinterlassen hat, ist es stets unsere Aufgabe zu reflektieren, welche menschenverachtenden Folgen diese Art der Denke haben kann. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Haut-, Haarfarbe oder Name Kriterien für gesellschaftliche Akzeptanz und Teilhabe sind. Umso wichtiger ist es, antirassistische Bildungsarbeit und Empowerment-Initiativen von Black and People of Colour (BPoC) stärker zu unterstützen. Der Ausländerbeirat Wiesbaden setzt die Idee der Vielfalt mit innerlicher Überzeugung für eine friedliche Stadtgesellschaft fort: Für Vielfalt der Kulturen, für Glaubensvielfalt, für Vielfalt individueller Lebensweisen, für Menschlichkeit und Solidarität, für Demokratie, für Walter Lübcke, für Hanau!“

Gemeinsam mit dem Wiesbadener Ausländerbeirat werden die Omas gegen Rechts Wiesbaden am Samstag, 19. Februar, ab 17 Uhr eine Mahnwache auf dem Luisenplatz abhalten. Im Anschluss begeben sie sich zum Dern'schen Gelände, um an der Lichtprojektion teilzunehmen und die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit zu unterstützen.

Die agah-LAB ist der Dachverband von über 80 gewählten kommunalen Ausländerbeiräten in Hessen. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die politische Interessenvertretung von Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene, die Koordination und Unterstützung der Arbeit der kommunalen Ausländerbeiräte und der Einsatz für mehr Chancengleichheit, gegen Diskriminierung und Rassismus.

Initative 19. Februar Hanau

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news-271 Wed, 16 Feb 2022 10:27:06 +0100 2 Jahre rassistischer Anschlag von Hanau https://gew-dill.de/home/details/2-jahre-rassistischer-anschlag-von-hanau Kundgebung am 19. Februar in Wetzlar Am Abend des 19. Februar 2020, einem Mittwoch, ereignete sich in Hanau ein rechtsextremistischer und
rassistischer Anschlag, bei dem neun Menschen ermordet wurden.


Ihre Namen sollen nicht vergessen werden:
Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz,
Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz und Vili Viorel Păun.


Auch in Wetzlar wollen wir nicht vergessen. Wir laden zu einem Gedenken am 19. Februar 2022 ein.
Mahnwache: Domplatz, 19:02 Uhr mit Gedenkstelle zum Ablegen von Kerzen und Blumen.

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news-270 Wed, 19 Jan 2022 10:59:55 +0100 1000 Euro Corona-Sonderzahlung https://gew-dill.de/home/details/1000-euro-corona-sonderzahlung Auszahlung der Verhandlungsergebnisse Die Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1000 Euro wird für die verbeamteten Lehrkräfte im Feburar ausgezahlt. Für die Tarifbeschäftigten wird sie in zwei Schritten ausgezahlt, jeweils in Höhe von 500 Euro. Die erste Auszahlung kam mit den Bezügen für Dezember 2021 (also Ende Dezember) und die zweite Auszahlung kommt mit den Bezügen für März 2022 (Ende März). Die aktiven Beamtinnen und Beamten erhalten die Corona-Sonderzahlung, sofern ein Anspruch besteht, mit den Bezügen für Februar 2022 in einer einzigen Zahlung in Höhe von 1000 Euro, also gut einen Monat nach der ersten Teilzahlung für die Tarifbeschäftigten. Teilzeitkräfte bekommen eine anteilige Auszahlung überwiesen.

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