GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sat, 21 May 2022 03:34:13 +0200 Sat, 21 May 2022 03:34:13 +0200 TYPO3 EXT:news news-276 Mon, 16 May 2022 12:37:54 +0200 Testament und Erbschaft - Wie mache ich es richtig? https://gew-dill.de/home/details/testament-und-erbschaft-wie-mache-ich-es-richtig Informationsveranstaltung der PG Seniorinnen und Senioren mit Rechtsanwalt Erik Spielmann Dienstag, 14.06.2022

15:00 - 17:00

Bürgerhaus Kleinlinden

Anmeldungen per E-Mail, Post, Fax oder Telefon an:

Bezirksverband Mittelhessen

Schwanallee 27-31
35037 Marburg

06421–952395

06421–952396
bezirk@gew-mittelhessen.de

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Aktuelles
news-275 Mon, 25 Apr 2022 14:26:37 +0200 01. Mai - Menschen gehen vor! https://gew-dill.de/home/details/01-mai-menschen-gehen-vor Veranstaltungen in Herborn Do., 28. April 2022, 12 Uhr, Marktplatz Herborn: Vernissage "Berufe im Wandel". Ausstellung von Schüler*innen des Johanneum Gymnasiums in der Zeit vom 28.4. bis 6. Mai in Schaufenstern von Herborner Geschäften

 

Do. 28. April 2022, 19:30 Uhr, Bürgerhaus Merkenbach: Kabarett mit René Sydow "Die Bürde des weisen Mannes". Weitere Informationen hier!

 

So., 1. Mai 2022:

  • 10 Uhr, Marktplatz Herborn: Ökumenischer Gottesdienst "Gute Zukunft - nur gemeinsam!"
  • 11:15 Uhr, Herkules-Parkplatz/Hüttenweg: Start der Demonstration
  • 11:30 Uhr, Marktplatz Herborn: Kundgebung mit anschließendem Familienfest

Programm:

Redebeiträge:

  • Oliver Scheld, 1. Bevollmächtigter IG Metall Herborn
  • Christoph Ehlscheid, IG Metall Bundesvorstand, Leiter Bereich Sozialpolitik
  • Julian Drusenbaum, Gewerkschaftssekretär ver.di Mittelhessen zur Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst
  • Grußwort vom Landrat des Lahn-Dill-Kreises Herrn Wolfgang Schuster

Livemusik:

  • Rock/Pop Coverband "EVE"

Speisen und Getränke sowie Infostände der Gewerkschaften und befreundeter Organisationen und Kinderprogramm

 

Fr., 6. Mai 2022, 14 Uhr, Marktplatz Herborn: Ku(nst) Walk 'n' Talk - Gespräch mit den Schüler*innen des Johanneum Gymnasiums über die Intentionen ihrer Bilder zum Thema "Berufe im Wandel"

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Aktuelles
news-274 Thu, 10 Mar 2022 12:22:39 +0100 Krieg ist keine Lösung – sofortiger Waffenstillstand! https://gew-dill.de/home/details/krieg-ist-keine-loesung-sofortiger-waffenstillstand Stellungnahme zum Ukraine-Krieg Demo-Aufruf So., 13. März Opernplatz | 12 Uhr Die GEW Hessen wendet sich entschieden gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der russischen Regierung auf die souveräne Republik Ukraine. Dieser Angriff ist durch nichts zu rechtfertigen und nicht entschuldbar. Alle Kriegsparteien müssen die Waffen niederlegen, insbesondere die russische Armee, und sofortige konstruktive Verhandlungen über einen Waffenstillstand aufnehmen. Dauerhaften Frieden kann es nicht durch Krieg und militärische Aufrüstung geben – auch nicht in Deutschland – sondern nur durch besonnenes Handeln der an der Entstehung des Konflikts beteiligten Parteien an einem gemeinsamen Verhandlungstisch.

Wir fordern das Land Hessen auf, den Geflüchteten aus der Kriegsregion unbürokratisch ein menschenwürdiges Ankommen zu ermöglichen und Perspektiven in Hessen zu eröffnen. In den Bildungseinrichtungen werden in den kommenden Monaten viele geflüchtete Kinder und Jugendliche ankommen, oftmals vom Krieg traumatisiert. Das Land Hessen ist aufgefordert, ein Einstellungsprogramm für sozialpädagogische Fachkräfte und für Lehrkräfte, vor allem für Deutsch als Fremdsprache aufzulegen. Die Bildungseinrichtungen müssen bei diesen Herausforderungen bestmöglich unterstützt werden. Die Anerkennung von ausländischen pädagogischen Abschlüssen ist endlich zu erleichtern, dies ist spätestens seit den Erfahrungen der Migrationsbewegung aus Syrien überfällig.

Unsere Mitglieder fordern wir auf, sich in geeigneter Form an regionalen Aktivitäten der Friedensbewegung zu beteiligen. Außerdem bitten wir darum, dem bundesweiten Spendenaufruf der GEW für den Heinrich-Rodenstein-Fonds zu folgen.


Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der russischen Führung im Herzen Europas wird immer brutaler. Sie droht mit Atomwaffen. Das Leiden der Menschen in der Ukraine wird immer dramatischer. Gemeinsam mit dem Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) und dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) stehen wir solidarisch an der Seite der mutigen Menschen in der Ukraine.

Diese Forderungen tragen wir am Sonntag, den 13. März, in Frankfurt auf die Straße. Wir treffen uns um 12 Uhr auf dem Opernplatz für eine Kundgebung und anschließende Demonstration.

Die Demo in Frankfurt ist eine von fünf zeitgleichen Großdemonstrationen in ganz Deutschland unter dem Motto „Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine“, zu denen wir zusammen miteinem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen Umwelt- und Friedensorganisationen aufrufen.

Organisiert wird die Demonstration in Frankfurt vom DGB Frankfurt-Rhein-Main, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac und Fridays for Future Frankfurt. Viele weitere Organisationen rufen mit zu ihr auf.

Vollständiger Aufruf

Mehr Infos

So können wir mehr werden:

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Aktuelles
news-273 Wed, 09 Mar 2022 09:11:08 +0100 Die Bürde des weisen Mannes https://gew-dill.de/home/details/die-buerde-des-weisen-mannes Veranstaltung mit René Sydow 28.04. Bürgerhaus Merkenbach Warum wird die Welt nicht klüger, obwohl der Zugang zu Wissen noch nie so leicht war? Wer ist Schuld an dem Elend? Und wer trägt eigentlich die Bürde des weisen Man-nes? In seinem Soloprogramm geht der Träger des Deutschen Kabarettpreises etwas weniger laut, aber umso intensiver der Frage nach, was uns zum Menschen macht:
Bildung? Wahlrecht? Oder doch nur freies W-Lan?
Mit seinem Fokus auf Bildung in all seinen Facetten bringt René Sydow eines der zwingendsten Themen der heutigen Zeit auf die Bühne und seziert es mit seiner fein ziselierten Wort-arbeit. Keine dummen Lehrerwitze, kein Gag über prollige Schü-ler, Sydow liefert einen hochkomischen philosophischen Exkurs über alles, was uns zum Menschen bildet und bringt damit nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch Herz und Hirn zum Schwingen.
Zum Schreien traurig und schockierend lustig. Dunkel und Hoff-nungsvoll. Politisches Kabarett auf der Höhe der Zeit.


Der GEW-Kreisverband Dill lädt herzlich ein in das Bürgerhaus Merkenbach (Herborn) zu einer Lesung mit Kabarettcharakter allererster Güte!
René Sydow, geboren 1980 in Radolfzell am Bodensee steht seit seinem 16. Lebensjahr auf professio-nellen Bühnen. Nach Engagements als Schauspieler und Regisseur, u.a. am Staatstheater Stuttgart und dem Theater Dortmund, studierte er Filmproduktion und Regie und drehte im Folgenden drei abendfüllende Kinofilme und ein Dutzend Kurzfilme, die auf internationalen Filmfestivals gezeigt und prämiert wurden. Daneben schrieb er Romane, Drehbücher, Bühnenstücke, Gedichte und Kurztexte, die ihm u. a. die Ti-tel des NRW-Meisters im Poetry Slam und den 3. Platz bei den Deutschsprachigen Poetry Slam Meis-terschaften einbrachten. 2014 debütierte er mit seinem ersten Kabarett-Programm „Gedanken! Los!“, welches mit rekordver-dächtigen 11 Kabarettpreisen überhäuft wurde, darunter die „St. Ingberter Pfanne“, den „Stuttgarter Besen“ und den „Kleinkunstpreis Baden-Württemberg“. Fortan galt Sydow als der am „lautesten ge-flüsterte Geheimtipp“ des deutschen Kabaretts. Für sein Programm „Warnung vor dem Munde!“ erhielt er neben weiteren Preisen den „Deutschen Ka-barettpreis“ spielt seitdem auf allen wichtigen Bühnen Deutschlands und trat in fast allen satirischen TV- und Radioformaten auf, darunter „DIE ANSTALT“, „SPÄTSCHICHT“ und dem „WDR KABARETT-FEST“. Er arbeitet weiterhin als Schauspieler, Autor und Regisseur für unterschiedlichste Formate.

Alle GEW-Mitglieder des KV Dill haben freien Eintritt, für alle anderen kostet die Karte 10 €. Ab 19.00 Uhr ist die Abendkasse für alle Besucher geöffnet. Es gelten die aktuellen Corona-Schutz-Regeln (3G).
Do, 28.04.2022 19.30 Uhr
Bürgerhaus Merkenbach Rathausstraße 4
35745 Herborn-Merkenbach

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Termin Aktuelles
news-272 Thu, 17 Feb 2022 16:38:18 +0100 Landesausländerbeirat gedenkt der Opfer des Anschlages von Hanau https://gew-dill.de/home/details/landesauslaenderbeirat-gedenkt-der-opfer-des-anschlages-von-hanau Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen 15. Februar 2022 Pressemitteilung Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen - Landesausländerbeirat (agah-LAB) beteiligt sich an dem Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau vom 19. Februar 2020. Bei dem rechtsextremen Terrorakt wurden eine Bürgerin und acht Bürger mit familiärer Migrationsgeschichte ermordet.

Zum zweiten Jahresgedenktag möchte der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) mit seinen Mitgliedern, Netzwerken und zivilgesellschaftlichen Organisationen durch diverse Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten von Samstag, 19. Februar, bis voraussichtlich Sonntag, 27. Februar, an den Anschlag erinnern und zum Widerstand gegen Rassismus und rechte Gewalt aufrufen. Damit soll auch dem Anliegen der Angehörigen gefolgt werden, die in den sozialen Medien Pandemie bedingt um dezentrale Aktionen bitten, um der Opfer zu gedenken und Solidarität mit ihnen auszudrücken. In der Landeshauptstadt Wiesbaden werden am Samstag, 19. Februar, ab 19 Uhr in einer Lichtprojektion die Porträts der Opfer mit Schriftzügen und Botschaften zum Attentat auf eine Leinwand am Rathaus (Dern'sches Gelände) projiziert. Träger der Aktion sind der BZI, die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen - Landesausländerbeirat und der Ausländerbeirat Wiesbaden. Als Schirmherr tritt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende auf.

Oberbürgermeister Mende: „Nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Nähe zwischen unseren Städten hat uns dieser Anschlag auch in Wiesbaden traurig, bestürzt und fassungslos gemacht. Wir gedenken heute den ermordeten Menschen – und sind in Gedanken bei ihren Familien. Rechte Gewalt und Antisemitismus scheinen in Teilen unserer Gesellschaft wieder hoffähig zu sein. Aber für Hass und Hetze darf in diesem Land kein Platz sein. Wir Deutschen tragen - mehr noch als alle anderen Nationen - die Verpflichtung in uns, eine Rückkehr von Intoleranz, Hass und Gewalt mit allen Kräften zu verhindern. Und eines möchte ich betonen: die Landeshauptstadt Wiesbaden steht fest und unverrückbar im Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und rechte Gewalt.“

Enis Gülegen, Landesvorsitzender der agah-LAB: „Hanau ist leider ein weiterer trauriger Höhepunkt in der langen Kette rassistischer Morde an Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund. Wir verkennen auch zwei Jahre danach die Zusammenhänge. Wir nehmen Rassismus nur dann wahr, wenn er Menschenleben gekostet hat. Wir ignorieren, dass diese Morde eine Legitimationsebene haben. Denn wer akzeptiert, dass Menschen im Arbeitsleben, auf dem Wohnungsmarkt, in der Schule, überall im Alltag diskriminiert, anders behandelt, benachteiligt werden, liefert die Legitimation für rassistische Übergriffe. In der letzten Konsequenz kosten diese verbrecherischen Taten Menschenleben. Wenn wir nicht mit aller Kraft das Grundübel, die Diskriminierung und Andersbehandlung bekämpfen, werden wir bald die nächsten Morde zu beklagen haben. Dann wird es ein anderer Ortsname sein, mit dem wir das Undenkbare, das Unmenschliche, das Verbrecherische verbinden. Diese traurige Gewissheit ist auch das Furchtbare an den Morden in Hanau zwei Jahre danach.“

Ibrahim Kızılgöz, Vorsitzender des Ausländerbeirats Wiesbaden: „Der Täter gab seinen Opfern nach Äußerlichkeiten einen Namen: Fremd. Genau dieser Gedanke gegen das ‚Fremde‘ darf unter uns nicht Oberhand gewinnen. Auch wenn der rassistische Anschlag in Hanau tiefe Gräben hinterlassen hat, ist es stets unsere Aufgabe zu reflektieren, welche menschenverachtenden Folgen diese Art der Denke haben kann. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Haut-, Haarfarbe oder Name Kriterien für gesellschaftliche Akzeptanz und Teilhabe sind. Umso wichtiger ist es, antirassistische Bildungsarbeit und Empowerment-Initiativen von Black and People of Colour (BPoC) stärker zu unterstützen. Der Ausländerbeirat Wiesbaden setzt die Idee der Vielfalt mit innerlicher Überzeugung für eine friedliche Stadtgesellschaft fort: Für Vielfalt der Kulturen, für Glaubensvielfalt, für Vielfalt individueller Lebensweisen, für Menschlichkeit und Solidarität, für Demokratie, für Walter Lübcke, für Hanau!“

Gemeinsam mit dem Wiesbadener Ausländerbeirat werden die Omas gegen Rechts Wiesbaden am Samstag, 19. Februar, ab 17 Uhr eine Mahnwache auf dem Luisenplatz abhalten. Im Anschluss begeben sie sich zum Dern'schen Gelände, um an der Lichtprojektion teilzunehmen und die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit zu unterstützen.

Die agah-LAB ist der Dachverband von über 80 gewählten kommunalen Ausländerbeiräten in Hessen. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die politische Interessenvertretung von Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene, die Koordination und Unterstützung der Arbeit der kommunalen Ausländerbeiräte und der Einsatz für mehr Chancengleichheit, gegen Diskriminierung und Rassismus.

Initative 19. Februar Hanau

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Aktuelles
news-271 Wed, 16 Feb 2022 10:27:06 +0100 2 Jahre rassistischer Anschlag von Hanau https://gew-dill.de/home/details/2-jahre-rassistischer-anschlag-von-hanau Kundgebung am 19. Februar in Wetzlar Am Abend des 19. Februar 2020, einem Mittwoch, ereignete sich in Hanau ein rechtsextremistischer und
rassistischer Anschlag, bei dem neun Menschen ermordet wurden.


Ihre Namen sollen nicht vergessen werden:
Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz,
Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz und Vili Viorel Păun.


Auch in Wetzlar wollen wir nicht vergessen. Wir laden zu einem Gedenken am 19. Februar 2022 ein.
Mahnwache: Domplatz, 19:02 Uhr mit Gedenkstelle zum Ablegen von Kerzen und Blumen.

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Aktuelles
news-270 Wed, 19 Jan 2022 10:59:55 +0100 1000 Euro Corona-Sonderzahlung https://gew-dill.de/home/details/1000-euro-corona-sonderzahlung Auszahlung der Verhandlungsergebnisse Die Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1000 Euro wird für die verbeamteten Lehrkräfte im Feburar ausgezahlt. Für die Tarifbeschäftigten wird sie in zwei Schritten ausgezahlt, jeweils in Höhe von 500 Euro. Die erste Auszahlung kam mit den Bezügen für Dezember 2021 (also Ende Dezember) und die zweite Auszahlung kommt mit den Bezügen für März 2022 (Ende März). Die aktiven Beamtinnen und Beamten erhalten die Corona-Sonderzahlung, sofern ein Anspruch besteht, mit den Bezügen für Februar 2022 in einer einzigen Zahlung in Höhe von 1000 Euro, also gut einen Monat nach der ersten Teilzahlung für die Tarifbeschäftigten. Teilzeitkräfte bekommen eine anteilige Auszahlung überwiesen.

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Aktuelles
news-268 Mon, 06 Dec 2021 13:18:30 +0100 Beamtenbesoldung auch in Hessen verfassungswidrig https://gew-dill.de/home/details/beamtenbesoldung-auch-in-hessen-verfassungswidrig Empfehlung zur Antragstellung für unsere Mitglieder Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) kommt in seiner Entscheidung vom 30.11.2021 zu dem Ergebnis, dass die Besoldung der hessischen Beamtinnen und Beamten seit dem Jahr 2016 verfassungswidrig ist.

Da die Besoldung in den in den untersten Gruppen nicht den geforderten Abstand zur Grundsicherung („Sozialhilfe“) hat, liege ein Verstoß gegen den Grundsatz der amtsangemessenen Alimentation vor.

Aufgrund des Abstandsgebots zwischen den Besoldungsgruppen wird dies wahrscheinlich auch Auswirkung auf höhere Besoldungsgruppen haben.

Das Gericht hat die Frage der Verfassungsmäßigkeit dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt. Dieses hat bereits in mehreren Urteilen zu den Besoldungen in anderen Bundesländern dort Verstöße festgestellt.

Wir empfehlen unseren Mitglieder seit dem Jahr 2016 Anträge aus amtsangemessene Besoldung zu stellen. Seit dem Jahr 2020 auch im Hinblick auf den Familienzuschlag für Beamtinnen und Beamte mit drei oder mehr Kindern.


Die aktuellen Anträge sind hier zu finden.

https://www.gew-hessen.de/tarifbesoldung/besoldung-land-hessen

Pressemitteilung Hessischer VGH vom 30.11.2021

https://cutt.ly/iYprxyY

Pressemitteilung GEW Hessen

https://cutt.ly/qYprbc8

Pressmitteilung DGB Hessen-Thüringen

https://cutt.ly/BYprQoJ

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Aktuelles
news-267 Thu, 02 Dec 2021 09:50:08 +0100 Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten des Landes https://gew-dill.de/home/details/uebertragung-des-tarifergebnisses-auf-die-beamtinnen-und-beamten-des-landes Gesetzentwurf vorgelegt Am 9. November 2021 haben die Regierungsfraktionen im Hessischen Landtag einen „Dringlichen Gesetzentwurf“ zur „Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen in den Jahren 2022 und 2023 zur Gewährung einer Corona-Sonderzahlung“ präsentiert. Damit erfüllt die Landesregierung das in der Tarifeinigung vom 15. Oktober 2021 eingegangene Versprechen, das Tarifergebnis zu übertragen. Jedenfalls im Prinzip. Denn es gibt für die Beamtinnen und Beamte im Gesetzentwurf einige Abweichungen.

Das betrifft an erster Stelle die Corona-Sonderzahlung. Diese wird für die Tarifbeschäftigten in zwei Schritten ausgezahlt, jeweils in Höhe von 500 Euro. Nämlich mit den Bezügen für Dezember 2021 (also Ende Dezember) und mit den Bezügen für März 2022 (Ende März). Die aktiven Beamtinnen und Beamten erhalten die Corona-Sonderzahlung, sofern ein Anspruch besteht, mit den Bezügen für Februar 2022 in einer einzigen Zahlung in Höhe von 1000 Euro (Teilzeitkräfte anteilig), also gut einen Monat nach der ersten Teilzahlung für die Tarifbeschäftigten.  Der DGB Hessen-Thüringen hat diese Abweichung, für die pragmatische Gründe angeführt wurden, in seiner Stellungnahme nicht kritisiert, da eine Benachteiligung der Beamtinnen und Beamten nicht erkennbar ist.

Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger haben laut Gesetzentwurf allerdings keinen Anspruch auf die Corona-Sonderzahlung. Den damit einhergehenden Einkommensverlust akzeptiert der DGB Hessen-Thüringen nicht. Denn unabhängig von ihrer Funktion, die schwierige Arbeit der aktiven Beamtinnen und Beamten während der Gesundheitskrise anzuerkennen, hat die Sonderzahlung eben auch kompensatorischen Charakter in Bezug auf die Nullmonate zwischen Oktober 2021 und Juli 2022 bei der Einkommensentwicklung. Hier muss bei den Versorgungsempfängerinnen und -empfängern dringend nachgebessert werden. Sei es durch Aufnahme einer allgemeinen Einmalzahlung oder durch ein Vorziehen der für den 1. August 2022 geplanten Erhöhung, um so die Nullmonate für die Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger zu beseitigen.

Die besoldungsrechtlichen Tabellenerhöhungen (u.a. 2,2 Prozent zum 1. August 2022 für den Besoldungs- und Versorgungsbereich) sieht der Gesetzentwurf zu denselben Zeitpunkten vor wie es für die Tarifbeschäftigten vereinbart wurde. Allerdings ist für diese der Erhöhungsbetrag für den 1. August 2023 mit einem Mindestbetrag gekoppelt (1,8 Prozent, mindestens 65 Euro pro Monat). Die Regierungsfraktionen sind der Meinung, dass ein Mindestbetrag angesichts der Rechtsprechung zum Thema amtsangemessene Alimentation nicht übertragen werden kann. Aus diesem Grund erhöht sich die Besoldung der Beamtinnen und Beamten am 1. August 2023 geringfügig stärker, nämlich um 1,89 Prozent. Der DGB Hessen-Thüringen teilt hier die Rechtsauffassung der Fraktionen nicht. Er hält die fortwährende Nicht-Übertragung von Mindestbeträgen für ein Problem und hat daher den Landesgesetzgeber aufgefordert, für die daraus resultierende soziale Problematik endlich Lösungen zu finden.

Darüber hinaus hat der DGB Hessen-Thüringen Verbesserungen bei der Anhebung der Grundbeträge für Anwärterinnen und Anwärter angemahnt.

Das Gesetz wird sehr wahrscheinlich in der Plenarwoche vom 7. bis 9. Dezember 2021 beschlossen werden.

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Aktuelles
news-266 Mon, 22 Nov 2021 09:57:31 +0100 Die GEW Hessen fordert drei Tests pro Woche in Kindertageseinrichtungen und an Hochschulen https://gew-dill.de/home/details/die-gew-hessen-fordert-drei-tests-pro-woche-in-kindertageseinrichtungen-und-an-hochschulen 16. November 2021 Pressemitteilung Frankfurt (GEW): Mit großer Sorge beobachtet die GEW Hessen die steigenden Inzidenzen insbesondere der (Klein)Kinder und Jugendlichen, sowie die vermehrte Zahl von Impfdurchbrüchen. Besonders betroffen sind dabei Beschäftigte, die schon im Frühjahr geimpft wurden. Die Möglichkeit einer flächendeckenden Booster-Impfung dieser Gruppe besteht bisher im Land Hessen noch nicht.

Im Schulbereich hat die Landesregierung nach anfänglichem Zögern eine verpflichtende dreimalige Testung pro Woche bis Ende Januar festgeschrieben. Die GEW Hessen fordert, diese Regelung auf alle Bildungseinrichtungen auszuweiten. Bisher gibt es an den hessischen Kindertagesstätten und Hochschulen keine einheitliche Teststrategie. „Es kann nicht sein, dass es von der Finanzkraft der Betroffenen abhängig ist, ob Schnelltests durchgeführt werden können oder nicht“, so die stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Hessen Dr. Simone Claar.

An den hessischen Kindertageseinrichtungen gibt es keine einheitliche Strategie und selten werden die Kinder regelmäßig getestet. Die steigenden Impfdurchbrüche zeigen, dass hier Handlungsbedarf besteht, um die Beschäftigten und Kinder zu schützen. Die stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen Heike Ackermann fordert: „Es müssen jetzt zum Schutz der Beschäftigten und Kinder auch an Kitas dreimal pro Woche regelmäßige Tests durchgeführt werden. Und zwar nicht nur bei den Beschäftigten, sondern auch bei den betreuten Kleinkindern, um Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen.“ Die Landesregierung muss den Eltern und Einrichtungen ausreichend Testmaterial zur Verfügung stellen um drei Tests in der Woche durchführen zu können. Die Testung der Kinder sollten durch die Eltern mit Lolly-Test vorgenommen werden. Ackermann führt hierzu weiter aus: „Wir müssen jetzt alles dafür tun, um Schließungen der Kindertagstätten zu vermeiden. Die Kinder dürfen nicht weiter unter den Versäumnissen der Erwachsenen leiden.“

Auch an den Hochschulen braucht es einen einheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz für Beschäftigte und Studierende. Dr. Claar stellt fest: „Wir erleben zurzeit in den Präsenzseminaren immer wieder Impfdurchbrüche und Ängste von Beschäftigten und Studierenden vor Ansteckungen. Das führt dazu, dass vermehrt Präsenzveranstaltungen ad hoc in den digitalen Raum verlegt werden. Die Konsequenz ist eine erhebliche Mehrbelastung der Beschäftigten und stellt die Studierenden vor großen Herausforderungen das Studium zu bestreiten.“ Auch an der Hochschule muss es eine kostenlose Test-Möglichkeit unabhängig vom Impfstatus geben. „In der Praxis bedeutet dies, dass Testzentren an den Hochschulstandorten, an denen sich alle Studierenden dreimal pro Woche kostenlos testen lassen können, eingerichtet werden müssen. Auch Lehre und Forschung ist auf Präsenz angewiesen, aber die bisherigen Maßnahmen des Land Hessen reichen nicht aus, um dies sicherzustellen“, so Dr. Claar.

Foto: Roman Wimmers, www.unsplash.com

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